Sonntag, 20. April 2014

Panhas.. Pan-Was? Na Panhas!!! Kennste nich? Gibts nich...

Ich bin ein Ruhrpott-Kind.
Wir im Ruhrgebiet haben eine interessante und vielfältige Traditionsküche, welche so einige kulinarische Überraschungen bereit hält. Zumindest für Nicht-Ruhrpottler.
Und ich finde man sollte neben all den modernen Gerichten auch öfter mal etwas traditionelles machen. Eines dieser tollen traditionellen Gerichte ist Panhas.

Die meisten von euch werden nach meiner Erklärung was Panhas ist, sowieso wieder wegklicken, aber ich tue es trotzdem. Habt Mut euch mal auf etwas Neues oder auch Ungewöhnliches einzulassen.

Also Panhas ist im Grunde genommen (und grob gesagt) Wurstbrühe mit Schweineblut, Graupen, Buchweizenmehl und einer Menge toller Gewürze wie Nelke, Piment, Muskat etc.
(Jetzt müssen die meisten sicher Schlucken, aber es schmeckt NICHT nach Blut!!)
Diese Masse wird in Pastetenformen gefüllt und nach dem Auskühlen und Festwerden in Scheiben geschnitten.

Und nein... euer Kopfkino wie ich hier in meiner Küche stehe und mit Schweineblut hantiere, könnt ihr wieder abschalten. Das kaufen wir lieber beim Metzger, beim Bauern etc.

Panhas schmeckt roh nicht schlecht, doch ich genieße es lieber schön angebraten mit Kartoffelpüree und Zwiebeln.

Und wer jetzt noch nicht ganz überzeugt ist, kann sich jetzt überzeugen, dass dieses Essen auch noch ganz nett aussehen kann.









Hmm schreib ich jetzt "Lass es dir schmecken"? Oder besser "Sei offen für Neues"?
Zumindest: sag nicht "Ihh", wenn du es noch nie probiert hast. :-)

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